Verpackungen
Erkennen, wie wirtschaftlich Kreislaufwirtschaft ist

2026 wird Kreislaufwirtschaft vom Nachhaltigkeitsgebot zum zentralen Geschäftsmotor für die "Inverkehrbringer" von Verpackungen: Produzenten & Hersteller, Handel & Vertrieb, Dienstleistungen & Support.

Die drei Cluster unter der PPWR (Verordnung (EU) 2025/40) tragen rollebasierte Pflichten, die ab 12.08.2026 weitgehend verbindlich werden und sich auf Design, Registrierung, erweiterte Produzentenhaftung EPR und Nachhaltigkeit konzentrieren. Diese orientieren sich an der Wertschöpfungskette und gelten EU-weit direkt.

Die BAFA fördert die Erstellung eines Transformationsplans im Rahmen des Programms „Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft (EEW), Modul 5“ mit bis zu 60.000 €. Die Förderquote beträgt 60 % für kleine, 50 % für mittlere und 40% für große Unternehmen. Gefördert werden insbesondere externe Dienstleistungen wie unser "ESG as a Service" zur Erstellung des Plans – etwa Beratung, Bilanzierung, Konzeptentwicklung und Messungen.

Der Plan sieht eine Analyse der aktuellen Situation mit einer Bilanz der Treibhausgase vor. Außerdem werden Ziele zur Reduktion von Treibhausgasen festgelegt (mindestens 40 % bis 2030, Klimaneutralität bis 2045). Dazu kommt ein Maßnahmenkatalog, der die Werttreiber einer Kreislaufwirtschaft identifiziert und die zur Erfüllung der Anforderungen der PPWR (2026), ESPR (bereits in Kraft, operative Anforderungen beginnen 2026/27) sowie des Nachhaltigkeitsreporting festschrieben).

So werden Planungskosten deutlich reduziert – und die Kreislaufwirtschaft zum echten Wettbewerbsvorteil. Business Cases zeigen die Werttreiber:

  • Rohstoffeinsparung: 25–35% durch Verpackungsoptimierung und Mehrweg-Versandboxen. In manchen Fällen 76% weniger Abfall.

  • CO₂-Reduktion: 40–60% durch Mehrwegsysteme. Gut belegt durch mehrere Studien:

    • Mehrweg vs. Karton in der Frischekette: bis zu 60% CO₂-Reduktion (Fraunhofer-Studie)

    • Mehrweg-Versandboxen: bis zu 76% CO₂- und Abfall-Einsparung (Ökopol)

    • Mehrweg-Klappboxen bei 40 Umläufen: bis zu 80% CO₂-Reduktion

  • Energieeinsparung: 15–25% verteilt durch Verpackungsminimierung, Mehrwegeffizienz und Recyclingvorteil

  • Neue Ertragsquellen:  Rücknahme- und Refurbishment-Services, EPR-Compliance- und Transparenz-Service, Rezyklat-Zertifikate und Carbon Credits, Datenmonetisierung (Mehrweg-Tracking)

Kontaktieren Sie uns für einen unverbindlichen Beratungstermin zur Potenzialanalyse Ihres Unternehmens.

Herbert Haberl

Fortschritt kreislauffähig und kooperativ gestalten

Schreiben: herbert.haberl@marketing-corporation.com

Anrufen: +49 170 7620660; Verbinden: LinkedIn

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