Reifen
Werttreiber Kreislaufwirtschaft
Reifenabrieb ist ein wichtiges Thema, weil neue Regeln, Kundenanforderungen der Autohersteller und das Markenbild der Reifenhersteller gleichzeitig eine Rolle spielen. Wir helfen Herstellern dabei, vier Dinge besser zu verbinden:
Wie stark ihre Reifen sich abnutzen und wie man das misst
Wie man Materialien und Reifendesign so anpasst, dass weniger Abrieb entsteht
Wie man Reifen in Kreisläufen hält, z. B. durch Runderneuerung, Einsatz von Recyclingmaterial und bessere Rückverfolgung
Wie man effizient ESG-Management und Berichterstattung umsetzt
So können sie die Umwelt weniger belasten, Kosten senken, ihre Produkte leichter verkaufen und die Vorschriften zu Sicherheit, Kennzeichnung, Abfall und Nachhaltigkeit befolgen.
Reifenabrieb ist ein wichtiges Thema, weil neue Regeln, Kundenanforderungen der Autohersteller und das Markenbild der Reifenhersteller gleichzeitig eine Rolle spielen. Wir helfen Herstellern dabei, vier Dinge besser zu verbinden:
Wie stark ihre Reifen sich abnutzen und wie man das misst
Wie man Materialien und Reifendesign so anpasst, dass weniger Abrieb entsteht
Wie man Reifen in Kreisläufen hält, z. B. durch Runderneuerung, Einsatz von Recyclingmaterial und bessere Rückverfolgung
Wie man effizient ESG-Management und Berichterstattung umsetzt
So können sie die Umwelt weniger belasten, Kosten senken, ihre Produkte leichter verkaufen und die Vorschriften zu Sicherheit, Kennzeichnung, Abfall und Nachhaltigkeit befolgen.
Ökodesign-Anforderungen für Reifen
Reifen sind eine priorisierte Produktgruppe im ESPR-Arbeitsplan 2025–2030, mit delegierten Rechtsakten ab 2027. Hersteller müssen Mindestanforderungen an Haltbarkeit, Reparierbarkeit (z. B. Runderneuerung), Materialeffizienz, Rezyklatgehalt und Recyclingfähigkeit erfüllen sowie problematische Stoffe minimieren. Ein digitaler Produktpass (DPP) wird obligatorisch, um Daten zu CO₂-Fußabdruck, Umweltwirkungen, Rohstoffherkunft (z. B. Naturkautschuk und Entwaldung) und Recyclingfähigkeit offenzulegen.
Anforderungen für Verpackungen
Die PPWR gilt ab 12. August 2026 und betrifft Verpackungen von Reifen, z. B. Transport- oder Verkaufsverpackungen. Erzeuger müssen Recyclingfähigkeit (Stufen A–C), Rezyklatanteile, Minimierung von Volumen/Gewicht und Kennzeichnung (z. B. QR-Codes zu Material und Recycling) nachweisen, inklusive technischer Dokumentation und Konformitätserklärungen. Mittelständler riskieren Marktzugangsbeschränkungen, wenn Verpackungen nicht konform sind.
Typische Aufgaben
Produktgestaltung anpassen: Reifen auf Haltbarkeit, Rezyklatnutzung und Ökodesign optimieren; laufende Studien liefern spezifische Kriterien.
Datenmanagement aufbauen: DPP implementieren, LCAs (Life Cycle Assessments) durchführen und Nachhaltigkeitsdaten digitalisieren.
Verpackungen umstellen: Auf PPWR-konforme, recyclingfähige Materialien wechseln und Erfüllung dokumentieren.
Rücknahmesysteme prüfen: Erweiterte Herstellerverantwortung einplanen, ohne bestehende Kreisläufe (z. B. Altreifen-Recycling) zu gefährden.
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Darüber hinaus unterstützt das Bundesamt für Logistik und Mobilität (BALM) gezielt die Transformation zu nachhaltigen Reifenlösungen: Das Förderprogramm „Umweltschutz und Sicherheit" bezuschusst runderneuerte Lkw-Reifen mit bis zu 2.000 € pro Fahrzeug und maximal 33.000 € pro Unternehmen (bis zu 80 % der Ausgaben). Ein klares Signal der Bundesregierung: Runderneuerung und Ressourcenschonung werden wirtschaftlich honoriert.
Wirtschaftlicher Nutzen: Kreislaufwirtschaft als Wettbewerbsvorteil
Praxisnahe Business-Cases belegen die Effekte zirkulärer Strategien in der Reifen-Kreislaufwirtschaft:
Rohstoffeinsparung: Bis zu 70 % bei der Runderneuerung (Wiederverwendung der Karkasse); bei hochwertigem Reifenrecycling mit Materialrückgewinnung (Carbon Black, Stahl, Öl) bis zu 60 %
CO₂-Reduktion: 60 – 65 % bei der Runderneuerung (gegenüber Neureifenproduktion); bis zu 234.000 Tonnen CO₂ jährlich in Deutschland bis 2027 durch Steigerung der Runderneuerungsquoten
Energieeinsparung: 50 – 70 % durch Runderneuerung sowie optimierte Recyclingverfahren (Pyrolyse, Devulkanisation). Bei Runderneuerung wird nur ein Drittel des Rohöls benötigt.
Neue Ertragsquellen:
Runderneuerungs-dienstleistungen für Nutzfahrzeuge (Pkw-Reifen bis 1x, Nutzfahzeugreifen bis 3x, Flugzeugreifen bis 12x runderneubar)
Carbon Black und Sekundärrohstoffe aus der Pyrolyse für Reifenproduktion und technische Anwendungen (Cradle-to-Cradle-zertifiziert)
Reifengranulat und -pulver für Bauwirtschaft, Sportplatzbeläge, Schallschutz und Infrastruktur
Service- und Leasingmodelle mit optimiertem Reifenmanagement und Lifecycle-Verlängerung
Diese Geschäftsfelder entstehen durch optimierte Sammelstrukturen, spezialisierte Aufarbeitungskapazitäten, digitale Produktverfolgung und innovative zirkuläre Geschäftsmodelle – und generieren Wertschöpfung in der Region.
Damit wird Kreislaufwirtschaft nicht nur zu einem Beitrag für Umwelt und Gesellschaft, sondern zu einem echten Wettbewerbsvorteil für Ihr Unternehmen und zu einem Jobmotor: Die Runderneuerung unterstützt 4,3-mal mehr Arbeitsplätze als der Import von Neureifen.
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Herbert Haberl – Fortschritt kreislauffähig und kooperativ gestalten
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