Viele deutsche Unternehmen – etwa zwei von drei – investieren 2025 Geld in Nachhaltigkeit, insbesondere die Kreislauffähigkeit ihrer zugekauften oder selbst gemachten Produkte.. Das ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch gut für das Geschäft. Unternehmen, die nachhaltig wirtschaften und ihre Produkte so gestalten, dass man sie recyceln oder weiterverwenden kann, haben einen großen Vorteil gegenüber ihren Konkurrenten.
Günstiger einkaufen: Sie sparen 9–16 % bei ihren Einkaufskosten ein, weil sie weniger Rohstoffe verschwenden.
Weniger Probleme mit Lieferungen: Wenn weniger Material weggeworfen wird, gibt es 52 % weniger Probleme bei der Belieferung.
Geld zurückbekommen: Bei Produkten, die man reparieren oder erneuern kann (Remanufacturing), gewinnen Unternehmen 60–90 % des ursprünglichen Wertes zurück. Das ist fast wie Recycling, aber noch besser!
Bessere Kreditkonditionen: Unternehmen, die sauber berichten, wie nachhaltig sie sind, bekommen von Banken bessere Konditionen – durchschnittlich 0,8 % bessere Zinsen.
Mehr Umsatz: Diese Unternehmen verdienen auch 14 % mehr Geld mit ihren Produkten.
ESG as a Service – Nachhaltigkeit ohne großen Aufwand
„ESG" steht für Environment (Umwelt), Social (Soziales) und Governance (Unternehmensführung). Das sind die drei wichtigsten Bereiche für nachhaltiges Wirtschaften.
Mit „ESG as a Service" können Unternehmen – vor allem kleinere – diese Aufgaben an Spezialisten auslagern. Das funktioniert ähnlich wie eine Dienstleistung: Ein Experte macht die ganze Arbeit, und das Unternehmen kann sich auf sein Kerngeschäft konzentrieren.
Was macht ESG as a Service konkret?
Daten sammeln und verwalten: Der Service sammelt alle wichtigen Informationen über die Nachhaltigkeit eines Unternehmens – wo wird Energie verschwendet? Wo entstehen Abfälle? – und überprüft diese Daten.
Neue Gesetze befolgen: Es gibt viele komplizierte Regeln von der EU, wie Unternehmen nachhaltiger sein müssen. ESG as a Service sorgt dafür, dass Unternehmen diese Regeln einhalten und damit Strafen vermeiden.
Kosten sparen: Unternehmen müssen nicht selbst teure Experten einstellen. Sie zahlen einem Service-Unternehmen, das die Arbeit effizient macht – und das ist günstiger.
Professionelle Qualität: Die Experten kennen die besten Methoden und wissen genau, was zu tun ist. Die Berichte werden deutlich besser.
Fehler vermeiden: Der Service nutzt automatische Prüfungen, damit Fehler gar nicht erst entstehen.
Flexibel wachsen: Wenn ein Unternehmen größer wird oder neue Regeln kommen, kann der Service einfach angepasst werden.
Vertrauen aufbauen: Mit transparenten, ehrlichen Berichten gewinnt das Unternehmen das Vertrauen von Investoren und Kunden.
Spezielle Messungen: Mit modernen Verfahren kann man genau berechnen, welchen Umweltscaden ein Produkt verursacht (Carbon Footprint) oder welche positiven und negativen Auswirkungen es hat.
Moderne Technologie macht es einfacher
Die neuesten ESG-Services nutzen Cloud-Technologien, Künstliche Intelligenz und große Datenmengen. Das bedeutet:
Die Analyse erfolgt in Echtzeit
Berichte entstehen automatisch
Entscheidungen können schneller und besser getroffen werden
Die Nachhaltigkeitsleistung verbessert sich
Fazit
Es geht darum, Produkte so zu machen und zu nutzen, dass weniger in die Tonne kommt. Unternehmen sparen damit Geld, verdienen mehr und schaden der Umwelt weniger. Mit ESG as a Service können auch kleinere Betriebe das schaffen, ohne dass sie teure Spezialisten einstellen müssen.
